Elektronik Reinigung Brandschaden


elektronik-reinigung-brandschadenInwieweit eine Elektroanlagenreinigung von Produktionsanlagen, Maschinen sowie Schalt- und Steuerungsanlagen bzw. eine Elektronikreinigung von IT-Systemen, TK-Anlagen und Geräten möglich und wirkungsvoll ist, hängt vom Einzelfall und vom Grad der Brandbeschädigung ab.

Zum einen können zwar elektrische oder elektronische Anlagen mit leichten Brandschäden oder Rußbeaufschlagungen durch entsprechende Nass-Reinigungsverfahren gerettet werden.

Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass sich die betroffenen Techniken nicht in Betrieb befanden und, zur ordnungsgemäßen Bekämpfung des Brandherdes, durch Löschtechniken (Löschwasser oder Löschschäumen) zu einem Kurzschluss gezwungen wurden.

Zum anderen ist eine professionelle Reinigung i.d.R. hoffnungslos, wenn Platinen oder Bauteile starker Hitzeeinwirkung ausgesetzt waren. In diesem Fall übersteigen die Kosten einer aufwendigen Elektronik-Reinigung und eine mögliche Reparatur und Instandsetzung der Komponenten ihren i.d.R. Wert bei weitem.

Ziel einer Reinigung nach einem Brandschaden ist es, den Zustand betroffener elektronischer Anlagen und Systeme vor dem Schadenseintritt wiederherzustellen. Die Dekontamination sowie der Bestandsschutz stehen dabei im Vordergrund.

Mögliche Anwendungen, wie u. a. die Sandstrahltechnik, Glasperlenstrahltechnik, der Bestrahlung mittels chemischen Mitteln, Eispellets und diverse Hochdruckreinigungsverfahren sowie spezielle Nassreinigungsverfahren mit anschließender Trocknung mittels Vakuums, Kondens-Heizsystemen oder Umluft sind in Betracht zu ziehen.

Die Auswahl der Verfahren hängt von der Art der elektrischen Anlagen und elektronischen Systeme sowie vom Grad der Kontamination/Schädigung ab.

Weiterhin ist zu bedenken, dass nicht alle hier dargestellten Verfahren bei elektronischen Systemen und Komponenten Anwendung finden können. Profis wissen genau welches Verfahren im entsprechenden Fall wirkungsvoll und effektiv ist. Denn einige Anwendungen haben eindeutig negative Auswirkungen auf die Elektroniken. Deswegen ist eine vorherige Prüfung betroffener Systeme, nach Möglichkeit unter Einbeziehung eines Sachverständigen und chemischen Labors unabdingbar.

Versuchen Sie bitte nicht eigene Unternehmungen zur Beseitigung von zum Beispiel "Rußen", durch etwaige "Tipps und Tricks" aus dem Internet vorzunehmen. Denn diese Maßnahmen könnten das endgültige AUS für Ihre elektronischen Systeme bedeuten!

Deswegen gilt: Überlassen Sie eine Reinigung von technischen Anlagen und elektronischen Systemen, welche unter Brandeinflüssen standen, nur Profis!

Setzen Sie sich in einem Wasserschadensfall mit uns in Verbindung.
In einem ersten Gespräch erörtern wir Ihnen unsere Möglichkeiten!
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Wobei PCF noch für Sie tätig werden kann:

  • Trockenreinigung im (M.U.F.A.) Verfahren: Elektronische Systeme oder technische Anlagen, die nicht einem direktem Brand ausgesetzt waren und einer Beaufschlagung mit Löschpulver, Rußen oder Baustäuben und/oder Chloriden unterliegen:
    Diese können mittels eines speziellem trockenen Reinigungsverfahren, auch in Verbindung mit organischen Reinigungsmitteln sicher gereinigt werden. Überwiegend mit besten Ergebnissen.
    Gerade bei Beaufschlagungen mit Rußen und alkalisch wirkenden Baustäuben und Chloriden gilt: Der Zeitfaktor zur professionellen Reinigungsmaßnahme ist nachweislich begrenzt. Deswegen sollte man umgehend handeln. Ansonsten haben Sie das Nachsehen und betroffene Anlagen und Systeme können unwiderruflich geschädigt werden!

  • Datenrettung von Datenträgern: Wir bieten Ihnen in Verbindung mit einem starken und erfahrenem Partner die Prüfung und möglicher Datenrettung von Datenträgern (Festplatten/Tapes und Bändern) an, die einem, auch direktem Brandschaden unterlagen, bzw. Rußbeaufschlagungen, Löschpulver- oder Löschwassereinwirkungen ausgesetzt waren.

  • Elektroanlagenreinigung im Trocken- und Nassverfahren: Wir bieten Ihnen in Verbindung mit einem starken und erfahrenem Partner die Prüfung und möglicher Trocken-, bzw. Nassreinigung von elektrischen Nieder- und Mittelspannungsanlagen wie Umspannstationen, Schalt- und Verteileranlagen oder Trafozellen, auch unter Spannung bis 1.000 V bis 36 kv (AuS) an, welche einem Brandschaden unterlagen, bzw. Rußbeaufschlagungen, Löschpulver- oder Löschschaumeinwirkungen ausgesetzt waren.